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    Aktuell

     

     

    Im Jahre  2015 feierten wir unser 150 jähr. Vereinsjubiläum. Es wurde ein Kirchenkonzert der besonderen Art aufgeführt.

    Wir sangen geistliche Chöre , das Jauchzet dem Herrn von Friedrich Silcher, das Jubilate Deo von Franz Bühler / arr. Norbert Weisenseel und das Jesus dulcies memoria von Donat Müller.

    Es folgte die Deutsche Messe von Franz Bühler /arrangiert von Norbert Weisenseel

    und zum Schluß  die Missa Africana von Michael Schmoll

    ein durchaus gelungenes und erfolgreiches Konzert, das in der Kirche in Niedereggenen, sowie in der Kirche in Obereggenen stattfand und in der Kirche in Bamlach seinen Abschluß fand.

     

     

    Zur Zeit sind wir 26 aktive Sänger verteilt auf 4 Stimmen, 1. und 2. Tenor, 1. und 2. Bass

    1. Tenor   =  8 Sänger

    2. Tenor   =  6 Sänger

    1. Bass     =  6 Sänger

    2. Bass     =  6 Sänger

     

     

     

     

    In unserem Jubiläumsjahr 2015 bekamen wir die Conradin Kreutzer Tafel überreicht.

    Bei der diesjährigen Generalversammlung  2017 löste Michael Deiss, Manfred Rufer als zukünftigen Schriftführer ab. Wir bedanken uns nochmals an dieser Stelle bei Manfred Rufer für seine langjährige Arbeit im Verein und letzteres als Schriftführer. Ebenso gratulieren wir Michael Deiss zur Wahl des Schriftführeres und wünschen alles Gute.

    Geschichte


    Chronik des Männergesangvereins Niedereggenen

    Im Jahre 1865 fasste man in Niedereggenen den Entschluss, einen Gesangverein zu gründen. Dies war in der damaligen Zeit und in einer solch kleinen Gemeinde nicht einfach.
    Nach den Gründungsakten wurde an diesem 08.April 1865 die Satzung des Vereins von den aktiven und passiven Vereinsmitgliedern genehmigt und unterzeichnet und am 08. Mai 1865 durch das Bürgermeisteramt dem Großherzoglichen Bezirksamt Müllheim zur Genehmigung vorgelegt.
    Unterzeichner der Vereinsstatuten waren damals Ernst Friedrich Hollenwäger als Vorsitzender sowie der Schwanenwirt Karl Friedrich Hunzinger als Kassierer.
    Die Aufnahmegebühr lag bei 30 Kreuzern. Es wurde ein Monatsbeitrag von 6 Kreuzern erhoben. Bedingt durch kriegerische und politische Ereignisse 1866 und 1870/71 kam das Vereinsleben ins Stocken. Deshalb gab es am 03. Februar 1901 eine Neugründung unter dem Vorsitzenden Karl Grimm. Bereits am 02. Juni 1901 unternahm man einen Ausflug nach Bad Sulzburg, welches mit pferdebespannten Wagen erreicht wurde.
    1910 beschloss die Generalversammlung die Anschaffung einer Vereinsfahne, welche am 17. Juli 1910 mit Tagwachen, Böllerschüssen aus der Dorfkanone und einem Festgottesdienst festlich eingeweiht wurde. Das Dorf wurde feierlich geschmückt, um die 22 Gastvereine würdevoll begrüßen zu können. Die Gäste wurden vom Vorsitzenden Karl Grimm und den Festjungfrauen mit dem Ehrentrunk willkommen geheißen.
    Der erste Weltkrieg gebot der Vereinstätigkeit ein eisernes Halt, da sich fast alle Sänger an den Waffen befanden. Erst am 25. Januar 1919 fanden sich die Sänger wieder zusammen.
    Auch der 2. Weltkrieg riss die Sängergemeinschaft auseinander. Jedoch konnte schon rasch nach der Rückkehr der Männer wieder mit den Proben begonnen werden.
    Im Mai 1969 feierte man in Niedereggenen das 100-jährige Bestehen des Vereins. Da man die Akten der Erstgründung erst 1 Jahr zuvor entdeckt hatte, und dabei feststellte, dass das Gründungsdatum auf den 08. April 1865 fällt, kam man allerdings 4 Jahre zu spät.
    Das hielt die Sänger und Dorfbewohner aber nicht davon ab, „Ihren“ Gesangverein 4 Tage lang gebührend zu feiern. Der damalige Vorsitzende Heinz Langendorf und Dirigent Ulrich Greiner konnte zahlreiche Gäste begrüßen.
    Mitte der 70er Jahre wurde Ulrich Greiner als Dirigent von dem Lieler Günter Meyer abgelöst. In der Folge gab es zahlreiche Jahre fruchtbarer Zusammenarbeit zwischen den Chören aus Liel und Niedereggenen, aus denen sogar eine erfolgreiche Langspielplatte hervorging.
    Rund 75 Jahre lang war das Gasthaus Schwanen das „Zuhause“ der Sänger. Als dies in den 70er Jahren in private Hände überging, konnte man kurzfristig ins damalige Rathaus umziehen. Aber auch hier fand kurz darauf die Privatisierung statt. 1980 endlich konnte das neue Vereinslokal im „Weihergärtle“ bezogen werden.
    Im Mai 1990 wurde das 125-jährige Bestehen des Vereins unter der Leitung des Vorsitzenden Manfred Rufer gefeiert, der während seiner langen Amtsperiode maßgeblich am Erfolg des Vereins beteiligt war.
    Der Strukturwandel unserer Zeit ging auch am Niedereggener Gesangverein nicht spurlos vorbei. Zwar gab es immer Höhen und Tiefen, was die Mitgliederzahlen betrifft. Und wie die meisten Vereine dieser Zeit erlebten sie nach Kriegsende zunächst einen großen Aufschwung. Jedoch nahm die Zahl der (jungen) Neusänger stetig ab. Während sich in Niedereggenen aber immer ausreichend Mitglieder zu den Singstunden einfanden, hatte der Obereggener Gesangverein letztlich mit dem Überleben zu kämpfen. Deshalb, aber auch weil die beiden Dörfer im Zuge des Strukturwandels immer mehr zusammenwuchsen, fasste man 1999 den Entschluss, zunächst probeweise gemeinsam zu singen.
    Dies funktionierte hervorragend, und seit dem 01. April 2005 ist man gemäß Satzung zu einem Verein vereinigt, dem Männerchor Eggenertal.
    Der Männerchor Eggenertal, heute unter der Leitung des Vorsitzenden Edwin Jung und des Dirigenten Norbert Weisenseel beweist auf Konzerten, in Kirchen und bei Anlässen
    ein hohes Maß an Können und sein starkes kulturelles Engagement. Dank seinem guten Ruf, aber auch wegen der vorausschauenden intensiven Tätigkeit des gesamten Vorstands und der guten Probenarbeit des Dirigenten wurde die Stagnation der Mitgliederzahlen gestoppt, ein Aufwärtstrend ist erkennbar. Zur Zeit gehören dem Chor aktive 36 Sänger an.

    Niedereggenen, 18. September 2007 Michael Deiss (Schriftführer)


    Kanone im Einsatz
    Kanone im Einsatz

    Gasthaus Schwanen Niedereggenen
    Gasthaus Schwanen Niedereggenen

     
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